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Der Granatapfel-Griff wurde 1915 eingeführt und das Design wurde während des Ersten Weltkriegs entwickelt. Die Granate hatte einen Reibungszünder. Diese Methode wurde in anderen Ländern selten angewendet, war aber bei deutschen Granaten weit verbreitet.
Die Außenhülle bestand aus einem hohlen Griff mit einer Sprengkapsel und einem Sprengkopf an einem Ende. Im hohlen Griff war ein Seil mit einem Porzellanball mit der Sprengkapsel verbunden. Das Seil wird durch einen abnehmbaren Deckel an der Unterseite fixiert. Um die Granate zu verwenden, wurde der Deckel von der Unterseite entfernt, so dass der Ball und das Seil nach unten fallen konnten. Indem am Seil gezogen wurde, wurde ein Stahlstab durch den Zünder gezogen, der dadurch aktiviert wurde. Bis zur Detonation blieben jetzt noch fünf Sekunden.
Bei den ersten Handgranaten lag das Seil frei. Es kam aus dem Griff nahe bei der Unterseite (anstatt dort hineinzugehen, geschützt durch den abnehmbaren Deckel). Früher verhedderten sich die Seile häufig und machten die Granaten scharf, wenn der Soldat sie aus der Tasche zog. Das führte zu schweren (und meist tödlichen) Verletzungen.
Stielhandgranaten wurden auseinandergenommen in Kisten aus Holz (später Metall) aufbewahrt und vor dem Kampf zusammengesetzt. Im Deckel der Kiste stand folgende Erinnerung: „Vor Gebrauch Sprengkapsel einsetzen“
Maße: 35 cm
Gewicht: 543 g
Epoche: Erster & Zweiter Weltkrieg 1914-1945
Art des Sammlerstücks: Handgranaten
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Herstellerinformationen (GPSR)
Joh. Vogler GmbH
Saturnstr. 50
85609 Aschheim
Telefon +49 89/991947-0
info@vogler-gmbh.de
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