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Schottische Schwerter haben — wie viele europäische Klingen des Mittelalters — ihren Ursprung in den älteren nordischen Langschwertern (die wiederum eine Weiterentwicklung der römischen Spatha sind). Zwar zeigen Kunstwerke und erhaltene Originale, dass viele in Schottland verwendete Schwerter den Waffen Englands und des übrigen Kontinents sehr ähnelten, doch entwickelten sich auch typische schottische Merkmale — besonders auffällig sind Parierstangen mit nach unten gebogenen Armen, die an den Spitzen häufig aufgespreizt sind. Dieses Design wurde schnell mit innerklanischen Kämpfen und den Auseinandersetzungen zwischen Schotten und Engländern assoziiert.
Im 16. Jahrhundert hatte sich das einhändige schottische Schwert mit seinen nach unten gebogenen Parierstangen zur Variante mit Korbgriff (basket-hilt) weiterentwickelt, behielt jedoch die doppelschneidige Klinge bei. Das schottische Korbgriffschwert blieb in Gebrauch und wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein verwendet — so entstand das Bild des „typisch schottischen Schwerts“. Parallel dazu vollzog sich jedoch eine Entwicklung, die das zweischneidige Schwert zu einer langen, beidhändigen Waffe aufskaliert: Es entstanden sowohl Highland- als auch Lowland-Varianten, doch besonders eng mit den Waffen der schottischen Clans verbunden wurde die Highland-Claymore mit ihrem charakteristischen Vierpass-Parier (quatrefoil guard). Zwar tauchten die ersten Klingen auf, die später als Claymore bezeichnet wurden, bereits im 15. Jahrhundert auf; die Bezeichnung claidheamh mór — „großes Schwert“ — setzte sich für diese beidhändige Waffe allerdings erst im 18. Jahrhundert dauerhaft durch.
Claymores waren furchterregende Waffen, die selbst gepanzerte Gegner ernsthaft bedrohten. Ihre breite, schwere Klinge konnte Gliedmaßen, Köpfe oder sogar Waffen von ihren Trägern trennen. Manche Quellen berichten, dass ein schottischer Krieger beim Angriff die Klinge in einer Acht schwang, wodurch sich jedem Angreifer die Gefahr einer Enthauptung bot. Selbst berittene Gegner waren verwundbar: Ein Claymore konnte Beine oder Köpfe von schnell galoppierenden Pferden trennen. Die Rolle der Claymore in Clanfehden und Grenzkonflikten mit englischen Truppen sowie ihre brutale Effektivität erklären, warum diese Waffe bis ins 18. Jahrhundert hinein verwendet wurde.
Das Darksword Armory Claymore basiert auf einem frühen Beispiel aus dem 16. Jahrhundert und ist elegant konstruiert: eine robuste, schlagkräftige, zugleich ausgewogen geführte Waffe. Die Vierpass-Parierstangen sind sorgfältig nach Vorlagen rekonstruiert, wie sie im Scottish National Museum, im British Museum, im Royal Ontario Museum und in den Royal Armouries (Leeds) zu sehen sind. Die Klinge selbst — speziell ausgelegt, verheerende Schläge zu führen — besticht durch ihre schlichte Eleganz. Die Claymore ruft Bilder der schottischen Highlands und der kämpferischen Clans hervor, die dort lebten, stritten und fielen.
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Klingenmaterial: 5160 Kohlenstoffstahl
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Härtung: Dual gehärtet — ca. HRC 60 an der Schneide; 48–50 im Kern
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Gesamtlänge: 48" (ca. 122 cm)
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Klingenlänge: 36,5" (ca. 92,7 cm)
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Klingenbreite: 2" (ca. 5,1 cm)
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Klingenstärke: 1,88 mm
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Gewicht: 4 lb 4 oz (ca. 1,94 kg)
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Balancepunkt (POB): 5" (ca. 12,7 cm) vor der Parierstange
Bitte beachten Sie:
Das Schwert wird nur mit der Scheide geliefert, der abgebildete Gürtel ist nicht im Lieferumfang enthalten kann aber gegen Aufpreis bestellt werden. Den Preis bitte vor Bestellung per Email anfragen.
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Herstellerinformationen (GPSR)
Swords and more GmbH
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