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Im 14. Jahrhundert stand Europa trotz aller technologischen und kulturellen Fortschritte kurz vor der völligen Auslöschung. In den 1340er-Jahren brach eine der tödlichsten Krankheiten der Menschheitsgeschichte über den Kontinent herein: die Beulenpest. Innerhalb weniger Jahrzehnte forderte sie 75 bis 200 Millionen Menschenleben und löschte schätzungsweise 45–50 % der europäischen Bevölkerung aus. Übertragen durch Ratten und Flöhe, verbreitete sich die Krankheit rasend schnell und tötete die meisten Infizierten innerhalb einer Woche – begleitet von qualvollen schwarzen Beulen, geschwollenen Tumoren und dem schrecklichen Ersticken in infizierten Lungen. Diese schwarzen Geschwüre gaben der Pest ihren berüchtigten Namen: Der Schwarze Tod.
Für die Menschen jener Zeit fühlte es sich wie das Ende der Welt an – und kulturell war es das in vielerlei Hinsicht auch. Die Pest führte zu einem tiefen Bruch im Glauben der Bevölkerung und prägt Europas Kunst, Architektur und Weltbild bis heute. Themen wie Leid, Tod und Vergänglichkeit dominierten das Schaffen der folgenden Jahrhunderte. In vielen Städten entwickelten sich düstere, gotische Ausdrucksformen, die diese traumatische Epoche widerspiegelten.
Eine dieser Städte war Paris. Nur zwei Jahrzehnte nach dem letzten großen Pestausbruch entstand dort eines der ersten Danse-Macabre-Darstellungen – ein Sinnbild des allgegenwärtigen Todes. Jahrhunderte später, im 18. Jahrhundert, stand Paris erneut vor einem Problem: Die Friedhöfe waren überfüllt, die hygienischen Zustände katastrophal. Die Lösung war so pragmatisch wie unheimlich: Man räumte die Friedhöfe und brachte die Gebeine in ein riesiges, labyrinthisches unterirdisches Tunnelsystem – die stillgelegten Steinbrüche unter der Stadt.
So entstanden die Katakomben von Paris. Etwa sechs Millionen Menschen wurden dort beigesetzt – und zwar nicht wahllos, sondern in kunstvoll arrangierten Schädel- und Knochenformationen, die religiöse Symbolik mit morbider Ästhetik verbinden. Diese beeindruckenden, aber unheimlichen Schädelwände sind heute eine Touristenattraktion – jedoch eine gefährliche, denn große Teile der Katakomben sind unkartiert, verschlossen oder lebensgefährlich. Immer wieder verirren sich Abenteurer dort und finden nie wieder heraus.
Das Black Death Gothic Sword entstand nach einer Reise des Darksword-Armory-Gründers Eyal Azerad im April 2013 in die Katakomben von Paris. Die düstere Atmosphäre, die allgegenwärtige Erinnerung an die Vergänglichkeit und die gotische Ästhetik inspirierten ein Schwert, das diese Stimmung einfängt.
Die Klinge basiert auf einer klassischen Type XVIIIa-Langschwertform des 15. Jahrhunderts. Parierstange und Knauf wurden als dunkle, beinahe bedrohliche Elemente gestaltet, passend zum Thema Leid, Tod und Verfall. Das Ergebnis ist ein einzigartiges, gotisch inspiriertes Konzeptschwert – ideal für Sammler, Liebhaber historischer Stücke, Gothic-Fans oder Rollen, die sich an düstere Fantasyfiguren wie Vampirjäger anlehnen.
Dieses Schwert verkörpert die Flüchtigkeit des Lebens und die düstere Faszination einer Epoche, die Europa für immer geprägt hat.
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Klingenstahl: 5160 High Carbon Steel
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Härtung: Dual Tempered – HRC ca. 60 an der Schneide, 48–50 im Kern
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Gesamtlänge: 51″ → 129,5 cm
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Klingenlänge: 38,5″ → 97,8 cm
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Klingenbreite: 2″ → 5,08 cm
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Gewicht: 4 lbs 1 oz → ca. 1,84 kg
Bitte beachten Sie:
Das Schwert wird nur mit der Scheide geliefert, der "passende Gürtel" ist nicht im Lieferumfang enthalten kann aber gegen Aufpreis bestellt werden.
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Herstellerinformationen (GPSR)
Swords and more GmbH
Liebigstrasse 2-20
22113 Hamburg
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