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Spätes 15. Jahrhundert – Deutsch. Inspiriert vom Original, das derzeit im Louvre-Museum in Paris ausgestellt ist. Typ XVIIIa – XVIIIb
Das deutsche Langschwert basiert auf historischer Genauigkeit und fängt die Eleganz und Ästhetik des europäischen Spätmittelalters ein. Diese außergewöhnliche Waffe ist direkt von einem berühmten deutschen Original aus dem 15. Jahrhundert inspiriert. Das Schwert, das von Historikern und Schwert-Enthusiasten während seiner Ausstellungszeit im Musée de Cluny lange bewundert wurde, hat inzwischen seinen Platz in den Sammlungen des Louvre-Museums gefunden.
Klassifiziert als Oakeshott-Typ XVIIIa, repräsentiert das deutsche Langschwert den Höhepunkt des spätmittelalterlichen Designs – einer Éra, in der sich Schwerter weiterentwickelten, um den immer ausgefeilteren Plattenpanzern entgegenzuwirken.
Die Klinge verfügt über einen ausgeprägten, hohlgeschliffenen Rautenquerschnitt, der das Gewicht der Klinge reduziert, während gleichzeitig eine starre, verheerend steife Spitze beibehalten wird. Das Ergebnis ist eine wendige und dennoch führige Klinge, die mühelos zwischen kraftvollen Hieben und präzisen Stößen wechselt.
Die Parierstange verfügt über elegant tordierte (gedrehte) Parierstangenarme, die die komplexen Drahtarbeiten und das architektonische Maßwerk der Spätgotik nachahmen. Ein Radknauf verankert die Waffe. Wie beim antiken Vorbild ist der Rand akribisch mit einem geschnitzten Kordelmotiv verziert, das einen schönen Kontrast zu den polierten, glatten Flächen der Knaufbaugruppe bildet. Der verlängerte Zweihandgriff verfügt über einen dezenten Mittelsteg, der einen ergonomischen und sicheren Halt für fließende Übergänge bietet. Die schlichte und dennoch elegante Geometrie des Schwertes spiegelt das künstlerische Erwachen der Gotik wider, das nicht nur Schwertschmiede und Plattner inspirierte, sondern auch die Architekten und Maler dieser Epoche.
Diese als Typ XVIIIb klassifizierten Langschwerter wurden ausschließlich von der elitären Aristokratie verwendet, insbesondere in Deutschland. Trotz ihres klaren und geradlinigen Designs lagen Schwerter des Typs XVIIIb außerhalb der Reichweite des einfachen Kämpfers oder angeheuerten Söldners. Der Besitzer eines solchen Schwertes war ein Mann von großem Reichtum, wie ein Ritter mit beträchtlichem Landbesitz oder ein Baron. Viele Gemälde, Holzschnitte und andere Kunstwerke des 15. und 16. Jahrhunderts, wie Albrecht Dürers „Ritter, Tod und Teufel“, zeigen bedeutende Adelsfiguren mit Schwertern des Typs XVIIIb an ihrer Seite.
Wie Oakeshott in „The Sword in the Age of Chivalry“ bemerkt:
„Es gibt viele dieser Schwerter, besonders in deutschen Sammlungen, und viele sind in der Kunst zu sehen, insbesondere in deutschen Gemälden aus der Zeit von 1450–1520. Dürer zeigt viele bekannte Beispiele. Das schönste erhaltene Exemplar dieses Typs – ja vielleicht das reizvollste Schwert überhaupt, unabhängig von Epoche oder Ort – befindet sich im Bayerischen Nationalmuseum in München. Dieses Schwert besitzt nicht nur die absolute Perfektion in Linie und Proportion, sondern sein Erhaltungszustand ist makellos, und die Dekoration von Griff, Knauf und Parierstange ist zurückhaltend und schön – bewundernswert passend zu dem Gefäß, das sie ziert.“
Das Schwert reagiert hervorragend, fühlt sich „lebendig“ und leicht in der Hand an. Die Eigenschaften des gotischen Schwertes machen es zu einer mittelalterlichen Waffe der Wahl für alle Sammler, die sich selbst in Händen von Anfängern leicht führen lässt. Das Schwert ist perfekt ausbalanciert für schnelle Bewegungen und eine kraftvolle Wirkung sowohl beim Hieb als auch beim Stoß.
Spezifikationen:
Klingenmaterial: 5160 Kohlenstoffstahl (High Carbon Steel)
Gesamtlänge: 129 cm (51″)
Klingenlänge: 99 cm (39″)
Klingenbreite: 46,9 mm (1.846″)
Gewicht: 1,65 kg (3 lbs 6 oz)
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Herstellerinformationen (GPSR)
Swords and more GmbH
Liebigstrasse 2-20
22113 Hamburg
Deutschland
0049 40 36164963
info@swords-and-more.com