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Charlemagne Schwert

769,00 €
Inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten

„Richtiges Handeln ist besser als Wissen. Aber um das Richtige zu tun, müssen wir wissen, was richtig ist.“
Karl der Große (742-814), als Charlemagne/Karolus Magnus, Kaiser des Westens betitelt, zitiert in Barthélemy Hauréaus (1850) De la philosophie scolastique.

Einige berühmte Schwerter, die zur Popkultur gehören, sind historische Artefakte, zum Beispiel das Schwert des Schwarzen Prinzen oder das Ritterschwert von König Heinrich V. Andere kennen wir aus Mythen, zum Beispiel Excalibur oder Hrunting, das Schwert Beowulfs. Am seltensten allerdings sind die Schwerter, bei denen sich Geschichte und Legende treffen und überlagern, so dass wir ein Artefakt haben, das seine Wurzeln in der Geschichte hat, aber von Mythen umgeben ist. Der Schwert Karls des Großen, dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, ist eine solche legendäre Waffe.

Karl I war der älteste Sohn des Frankenkönigs Pippins des Kurzen. Nach dem Tod seines Vaters wurde er König und begann seine Herrschaft über die Franken, als er erst in seinen 20ern war. Er war ein sehr religiöser Mann und begann bald mit Feldzügen, um die Position der katholischen Kirche in Europa zu stärken. Dies führte zu militärischen Feldzügen gegen die Slawen, die Mauren und einen 30-jährigen Religionskrieg gegen die Sachsen, die seinen Ruf als Führer und militärischen Befehlshaber begründeten. Diese Taten vereinten Westeuropa zum Heiligen Römischen Reich, ein Reich, zu dessen Kaiser Karl im Jahr 800 durch Papst Leo III gekrönt wurde. Einige historischen Quellen behaupten, dass Karl nicht wusste, dass der Papst ihn zum Kaiser machen wollte, und er dieses Amt nur zögerlich annahm – dies wurde allerdings von vielen Historikern bestritten.

Karl der Große sollte das Reich 14 Jahre regieren und trotz seiner manchmal brutalen militärischen Feldzüge führte er auch einige Bildungsreformen durch – er ließ Bibliotheken errichten, erhöhte das Budget für Schulen und verstärkte den empfundenen Wert von Literatur, Gelehrsamkeit und Musik. Bei seinem Tod ging das Reich an seinen Sohn über und er wurde in einer Kathedrale beerdigt, die sich heute in Westdeutschland befindet. Die Geschichte Karls des Großen ist eine wundersame Mischung aus Fakt und Fiktion und nirgendwo wird dies so deutlich wie in der Geschichte seines Schwerts.

Genannt Joyeuse (Französisch für „Freudvoll“), war das Schwert Karls des Großen legendenumwoben. Die Ursprünge des Schwerts sind jedenfalls wunderlich. Es war angeblich aus demselben Stahl wie das legendäre Schwert Durendal, das von einem Engel aus dem Himmel zur Erde gebracht wurde. Andere Quellen behaupten, dass es aus dem Speer geschmiedet wurde oder wenigstens Teile des Speers enthält, mit dem Christus am Kreuz in die Seite gestochen wurde. Joyeuse hatte angeblich ein überwältigendes Aussehen – das Rolandslied, ein berühmtes Verseops, das einen Teil von Karls Regierung behandelt, beschreibt das Schwert folgendermaßen:
„[Karl der Große] trug seinen feinen weißen Kettenpanzer und seinen Helm mit goldgespickten Steinen, an seiner Seite hing Joyeuse und es gab kein Schwert wie dieses, seine Farbe wechselte dreißig Mal am Tag.“

Das Schicksal von Karls Schwert bleibt unbekannt. Doch ein Schwert, das ihm angeblich gehört hat, wurde seit dem 12. Jahrhundert bei der Krönung der französischen Kaiser verwendet. Dieses Schwert wurde mit anderen Stücken zeremonieller Regalien in der königlichen Abtei von Saint Denis aufbewahrt und für Zeremonien eingesetzt. 1793 wurde das Artefakt – jetzt als wahres Schwert Karls des Großen bezeichnet – in den Louvre in Paris gebracht. Es wurde zum letzten Mal bei der Kröning Karls X eingesetzt, seitdem ist es im Louvre.

Obwohl die Verbindung dieses Schwerts zu Karl dem Großen nicht bestätigt werden konnten, ist es auf alle Fälle wunderschön. Der berühmte goldene Griff scheint ein zusammengesetztes Stück zu sein – die Parierstange in Form eines geflügelten Drachen ist zum Beispiel aus dem 12. Jahrhundert, während der Griff aus dem 13. oder 14. Jahrhundert zu stammen scheint. Der Knauf hingegen ist im skandinavischen Stil aus dem 10. oder 11. Jahrhundert verziert, so dass er das älteste Stück an dem Schwert sein könnte. Das Alter des Schwerts ist umstritten, wobei die Daten vom 9. Jahrhundert (so dass es wirklich das Schwert Karls des Großen sein könnte) bis zum 13. Jahrhundert (so dass seine Identität als mythisches Joyeuse bezweifelt werden kann) reichen. Trotz seiner ungewissen Herkunft hat das Schwert, das aktuell im Louvre ausgestellt wird, eine reiche Geschichte und wird traditionell mit dem Schwert in Verbindung gebracht, das vom ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reichs getragen wurde.

Das Charlemagne Schwert von Dark Armory ist eines der bisher am meisten erwarteten Projekte und seit dem Besuch des Gründers von Dark Armory, Eyal Ararad, im Louvre in der Entwicklungsphase. Genau wie das ausgestellte Schwert hat es eine breite, massive Klinge mit einer Hohlkehle. Wie alle unsere Klingen ist sie aus 5160 Hartstahl. Der Erl dieses Schwerts ist besonders dick, um für zusätzliche Stabilität zu sorgen. Die Montierungen des Hefts sind allerdings das wahre Meisterstück - Griff, Parierstange und Knauf des Originals sind aus Gold und viele moderne Reproduktionen verwenden Messing oder vergoldetes Metall. Darksword Armory wendet das Wachsausschmelzverfahren an, um die Heftmontierungen aus Bronze zu gießen. Unsere Version des Joyeuse besticht durch seinen unglaublichen Detailreichtum und ist eine der wenigen kampfbereiten Versionen von Karls Schwert, die es heute gibt. Wir hoffen, Ihnen gefällt unsere Version dieses Schwerts, das Geschichte und Legende vereint.


Spezifikationen

Handgeschmiedet aus 5160 Hartstahl

Differentialgehärtet zu einer HR von 60 an der Schneide und 48-50 am Kern.

Montierungen: Bronze

Griff: Bronze


Gesamtlänge: 87 cm

Klingenlänge: 70,5 cm

Klingenbreite an Basis: 5,1 cm

Gewicht: 1729 g

Schwerpunkt: 7,6 cm

* Notwendige Felder

769,00 €
Inkl. 19 % MwSt.
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Details

„Richtiges Handeln ist besser als Wissen. Aber um das Richtige zu tun, müssen wir wissen, was richtig ist.“
Karl der Große (742-814), als Charlemagne/Karolus Magnus, Kaiser des Westens betitelt, zitiert in Barthélemy Hauréaus (1850) De la philosophie scolastique.

Einige berühmte Schwerter, die zur Popkultur gehören, sind historische Artefakte, zum Beispiel das Schwert des Schwarzen Prinzen oder das Ritterschwert von König Heinrich V. Andere kennen wir aus Mythen, zum Beispiel Excalibur oder Hrunting, das Schwert Beowulfs. Am seltensten allerdings sind die Schwerter, bei denen sich Geschichte und Legende treffen und überlagern, so dass wir ein Artefakt haben, das seine Wurzeln in der Geschichte hat, aber von Mythen umgeben ist. Der Schwert Karls des Großen, dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, ist eine solche legendäre Waffe.

Karl I war der älteste Sohn des Frankenkönigs Pippins des Kurzen. Nach dem Tod seines Vaters wurde er König und begann seine Herrschaft über die Franken, als er erst in seinen 20ern war. Er war ein sehr religiöser Mann und begann bald mit Feldzügen, um die Position der katholischen Kirche in Europa zu stärken. Dies führte zu militärischen Feldzügen gegen die Slawen, die Mauren und einen 30-jährigen Religionskrieg gegen die Sachsen, die seinen Ruf als Führer und militärischen Befehlshaber begründeten. Diese Taten vereinten Westeuropa zum Heiligen Römischen Reich, ein Reich, zu dessen Kaiser Karl im Jahr 800 durch Papst Leo III gekrönt wurde. Einige historischen Quellen behaupten, dass Karl nicht wusste, dass der Papst ihn zum Kaiser machen wollte, und er dieses Amt nur zögerlich annahm – dies wurde allerdings von vielen Historikern bestritten.

Karl der Große sollte das Reich 14 Jahre regieren und trotz seiner manchmal brutalen militärischen Feldzüge führte er auch einige Bildungsreformen durch – er ließ Bibliotheken errichten, erhöhte das Budget für Schulen und verstärkte den empfundenen Wert von Literatur, Gelehrsamkeit und Musik. Bei seinem Tod ging das Reich an seinen Sohn über und er wurde in einer Kathedrale beerdigt, die sich heute in Westdeutschland befindet. Die Geschichte Karls des Großen ist eine wundersame Mischung aus Fakt und Fiktion und nirgendwo wird dies so deutlich wie in der Geschichte seines Schwerts.

Genannt Joyeuse (Französisch für „Freudvoll“), war das Schwert Karls des Großen legendenumwoben. Die Ursprünge des Schwerts sind jedenfalls wunderlich. Es war angeblich aus demselben Stahl wie das legendäre Schwert Durendal, das von einem Engel aus dem Himmel zur Erde gebracht wurde. Andere Quellen behaupten, dass es aus dem Speer geschmiedet wurde oder wenigstens Teile des Speers enthält, mit dem Christus am Kreuz in die Seite gestochen wurde. Joyeuse hatte angeblich ein überwältigendes Aussehen – das Rolandslied, ein berühmtes Verseops, das einen Teil von Karls Regierung behandelt, beschreibt das Schwert folgendermaßen:
„[Karl der Große] trug seinen feinen weißen Kettenpanzer und seinen Helm mit goldgespickten Steinen, an seiner Seite hing Joyeuse und es gab kein Schwert wie dieses, seine Farbe wechselte dreißig Mal am Tag.“

Das Schicksal von Karls Schwert bleibt unbekannt. Doch ein Schwert, das ihm angeblich gehört hat, wurde seit dem 12. Jahrhundert bei der Krönung der französischen Kaiser verwendet. Dieses Schwert wurde mit anderen Stücken zeremonieller Regalien in der königlichen Abtei von Saint Denis aufbewahrt und für Zeremonien eingesetzt. 1793 wurde das Artefakt – jetzt als wahres Schwert Karls des Großen bezeichnet – in den Louvre in Paris gebracht. Es wurde zum letzten Mal bei der Kröning Karls X eingesetzt, seitdem ist es im Louvre.

Obwohl die Verbindung dieses Schwerts zu Karl dem Großen nicht bestätigt werden konnten, ist es auf alle Fälle wunderschön. Der berühmte goldene Griff scheint ein zusammengesetztes Stück zu sein – die Parierstange in Form eines geflügelten Drachen ist zum Beispiel aus dem 12. Jahrhundert, während der Griff aus dem 13. oder 14. Jahrhundert zu stammen scheint. Der Knauf hingegen ist im skandinavischen Stil aus dem 10. oder 11. Jahrhundert verziert, so dass er das älteste Stück an dem Schwert sein könnte. Das Alter des Schwerts ist umstritten, wobei die Daten vom 9. Jahrhundert (so dass es wirklich das Schwert Karls des Großen sein könnte) bis zum 13. Jahrhundert (so dass seine Identität als mythisches Joyeuse bezweifelt werden kann) reichen. Trotz seiner ungewissen Herkunft hat das Schwert, das aktuell im Louvre ausgestellt wird, eine reiche Geschichte und wird traditionell mit dem Schwert in Verbindung gebracht, das vom ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reichs getragen wurde.

Das Charlemagne Schwert von Dark Armory ist eines der bisher am meisten erwarteten Projekte und seit dem Besuch des Gründers von Dark Armory, Eyal Ararad, im Louvre in der Entwicklungsphase. Genau wie das ausgestellte Schwert hat es eine breite, massive Klinge mit einer Hohlkehle. Wie alle unsere Klingen ist sie aus 5160 Hartstahl. Der Erl dieses Schwerts ist besonders dick, um für zusätzliche Stabilität zu sorgen. Die Montierungen des Hefts sind allerdings das wahre Meisterstück - Griff, Parierstange und Knauf des Originals sind aus Gold und viele moderne Reproduktionen verwenden Messing oder vergoldetes Metall. Darksword Armory wendet das Wachsausschmelzverfahren an, um die Heftmontierungen aus Bronze zu gießen. Unsere Version des Joyeuse besticht durch seinen unglaublichen Detailreichtum und ist eine der wenigen kampfbereiten Versionen von Karls Schwert, die es heute gibt. Wir hoffen, Ihnen gefällt unsere Version dieses Schwerts, das Geschichte und Legende vereint.

Spezifikationen
Handgeschmiedet aus 5160 Hartstahl
Differentialgehärtet zu einer HR von 60 an der Schneide und 48-50 am Kern.
Montierungen: Bronze
Griff: Bronze

Gesamtlänge: 87 cm
Klingenlänge: 70,5 cm
Klingenbreite an Basis: 5,1 cm
Gewicht: 1729 g
Schwerpunkt: 7,6 cm
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